Kann man als intelligenter Mensch glücklich werden? Eine Frage die ich mir schon oft gestellt hab. Ist man als dämlicher Mensch nicht viel glücklicher? Schließen sich Glück und Intelligenz etwa aus?
Wie man ja weiß, neigt der intelligente Mensch zum Nachdenken. Das ist ja an sich sinnvoll. Wenn ich ein Auto hab, will ich ja auch damit fahren. Alles andere wäre Ressourcenverschwendung. Ob ich damit dem höhergestellten Ziel der Lebenserhaltung nun entgegenwirke, ist wieder eine andere Sache. Schließlich verpeste ich die Umwelt und damit auch meinen Lebensraum.
Was ich damit sagen will ist dass die Option des Nachdenkens im Gesamtbild durchaus auch hinderlich sein kann. So steht schon bei Nuhr „Der Denker zweifelt. Er weiß nicht genau, weil er weiß, es geht auch anders. Der intelligente Mensch erkennt eine Gefahr - und ist somit eher zurückhaltend.“
Mit anderen Worten: Der Dumme hat mehr Spaß am Leben, weil er Dinge einfach tut, worüber der intelligente noch nachdenken muss, bis seine Zeit abgelaufen ist. Was letzten Endes besser ist, ist ja eine andere Frage, aber im Bezug auf glück hat der Dumme klar die Nase vorn. Wenn man also egoistisch sein will, sollte man es vorziehen beim nächsten Besuch beim Pfandleiher einfach sein Hirn auf die Theke zu legen. Von dem Geld sollte man lieber einen Saufen gehen, das erhöht noch den Zustand der geistigen Ohnmacht.
Man ist letztendlich einfach viel glücklicher mit seinem Leben. Man macht Dinge einfach, ohne groß drüber nachzudenken. Ist ja klar, ohne Hirn wird man einfach von den niederen Instinkten geleitet, die ja meist auf den sofortigen Ausstoß von Glückshormonen fixiert sind.
Beispiel: Die attraktive Frau aus dem Bekanntenkreis stellt sich, ohne über ihre Wirkung nachzudenken, einfach in euer Blickfeld. Der dumme Mann geht sofort hin und begrüßt sie mit einem Kuss.
Klingt dämlich (ist ja auch der Sinn), aber was hat Mann schon zu verlieren? Entweder sie geht drauf ein und er punkte oder sie gibt ihm ne Schelle und er hat ein kurzes Glücksgefühl gehabt. Jetzt kommt aber der Knackpunkt: Der intelligente Mann weiß um eben diese Wahrscheinlichkeit und überlegt erstmal so lange bis ihm die Möglichkeit davonläuft. Da gibt’s dann so fragen wie: Was ist wenn sie abdreht? Wie kann ich ihr danach noch in die Augen gucken? Kann ich so was überhaupt? Und selbst wenn…macht es langfristig Sinn? Will ich das überhaupt? All so ein Blödsinn.
Der Blöde ist da besser dran. Er ist so behämmert, dass er diese erhaltene Schelle sofort wieder vergisst. Er ist die Stubenfliege unter den Männern. Wir leben im Jetzt. Feierabend. Glücklich sein ist doch eigentlich das was zählt. Ist es nicht das was man anstreben sollte? Man weiß nur, dass zu viel Nachdenken unglücklich macht, da man so alle möglichen Negativfälle durchgeht und daher eher zum Pessimismus tendiert.
Der dämliche Mensch hingegen geht viel positiver durch die Welt. Er erwartet nix und hat auch keine Befürchtungen. Wer von sich behaupten kann schlau zu sein, wird am besten nicht auf seine Emotionslage angesprochen. Selbst der Frage nach seiner Intelligenz, sieht der schlaue Mensch eher pessimistisch entgegen.
Daraus folgern wir also, dass Nachdenken zwar Erkenntnisse bringt, aber sicherlich kein Glück. Hier sind wir wieder bei unserer Ausgangsfrage: Glück und Intelligenz schließen sich aus? Man weiß es nicht. Ich werd mal drüber Nachdenken.
Sonntag, Februar 04, 2007
Intelligenz und Glück
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3 Kommentare:
Man muss nur Forrest Gump anschauen um die Wahrheit über diese Frage zu erfahren.
Das Glück ist mit den Doofen lautet ein Sprichwort und es ist verdammt wahr :-)
echt verdammt viel wahrheit in der aussage, dass dumme glücklicher sind. Man steht sich bei wachsender intelligenz auch viel häufiger selbst im weg, weil man zuerst immer das für und wieder abwägen muss. Auch Adler hat schon gesagt, dass je dämlicher der Mensch, desto weniger Komplexe.
Hey Mr. Unbekannt
wie wäre es wenn du dich mal zu erkennen gibst...
oder steht dir deine intelligenz beim eintippen deines namens im weg ;)
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