Jedes Haus hat einen Ort, wo immer alles hingekramt wird wenn man Platz braucht. Bei uns ist das der Speicher. Wenn man da die Tür auf macht denkt man immer:“ Mann, hier müsste man auch noch mal aufräumen. Das mach ich morgen.“ Das ist noch gar nicht so lange her.
Höchstens acht neun Jahre. Damit konnte ich auch immer gut leben, bis ich letzte Woche etwas gesucht habe und dabei aus Versehen die Speichertür geöffnet habe. Es hat Überwindung gekostet, aber ich hab dann wirklich angefangen.
Ja liebe Kinder, Aufräumen gibt es auch noch bei Leuten im fortgeschrittenen Alter.
Doch das Tolle ist, dass gestandene Männer wieder zu kleinen Kindern werden, wenn sie aufm Speicher in den Kartons mit den alten Kinderspielsachen kramen.
Erinnert sich noch einer an Nerf? Das waren damals so Pistolen mit denen man Schaumstoffpatronen abschießen konnte. Eine sehr tolle Sache. Aber wie der Zufall es so will, war von den Schaumstoffstiften nichts zu sehen. Doch dafür hat man ja Abi gemacht. In solchen Situationen findet der Abiturient immer die wissenschaftlich beste Lösung. So ein Tampon fliegt genau so gut. Außerdem ist so ein Vorratspack auch bei weitem nicht so schnell leer. Wenn man jetzt noch das Schnürchen am Ende auflockert fliegt so ein Teil nicht nur ästhetischer, sondern macht sich auch gut als Deko. Kleiner Tipp: So ein Hunderterpack ist einen Tick zu viel für ein 10 Quadratmeter großes Wohnzimmer. Dass so eine doch recht außergewöhnliche Dekoration nicht jedem Mitbewohner zusagt, merkt man dann, wenn einer von ihnen hüpfend um den brennenden Spielsachenkarton tanzt.
Naja, zurück an die Arbeit. Ganz unten, wo sogar die Spinnen nicht hinkommen findet man dann meistens unerwartete Schätze. Bei mir war´s ein alter Schallplattenspieler. Was soll ich sagen? Die Arbeit geht einfach viel schneller von der Hand, wenn man „I´ve been looking for freedom“ auf 45 rpm hört. Dann findet man auch die alten Malbücher wieder, die nach dem Umzug vor 15 Jahren nie aus den Karton genommen wurden. Ganz schnell wird man da nostalgisch. Das waren noch Zeiten als die Wiese knallrot und die Hasen blau waren.
Gut, das empfinden einige Jugendliche heutzutage jeden Tag so, aber ihre Farbverwirrungen kommen garantiert nicht von ihrer lebhaften Fantasie. OK, blaue Hasen kann man wirklich noch jede Woche sehen, wobei man da aber über die Definition von „Hase“ und „blau sein“ diskutieren müsste. Egal, ich schweife ab.
Ich hab mich also der Nostalgie abgewendet und bin zu der Ecke gekommen, wo die Sachen liegen die nicht aus Erinnerung behalten werden, sondern einfach weil man denkt, dass man es noch mal brauchen kann. Alte Kartons von Elektrogeräten die schon lange weggeschmissen wurden. So aus der Generation wo es noch keine Fernbedienung für den Fernseher gab und das braun in braun auf dem Karton farbenfroher war als das TV-Bild. Alte Wasserfarbenkästen inklusive Pinsel. Dass die Borsten mittlerweile so hart sind, dass man damit ohne Probleme ein Muli erschlagen könnte, interessiert ja keinen.
Auch schön sind diese alten Regenschirme die notdürftig mit Klebeband geflickt wurden. Jaaha, damals hatten wir ja nichts. So was kann man aber auch nicht wegschmeißen. Irgendwann zieht ein riesiges Unwetter über Deutschland hinweg und dann siehste aber ganz schlecht aus wenn Tokio Hotel in der Tür stehen und um Hilfe flehen nur weil sie wieder mal bei Wind und Wetter ans Ende der Welt latschen wollen.
Sein wir mal ehrlich: Nichts davon wird man jemals wieder brauchen. Das schlimme ist, dass wir Männer einfach keine Begründung dafür finden, warum das alles unbedingt noch mal zehn Jahre aufbewahrt werden muss. Frauen haben´s da einfach. Die sagen einfach: „Die Bluse wird wieder modern“.
Nichts davon wird man jemals wieder brauchen. Den Gedanken den ganzen Scheiß einfach anzuzünden verwirft man relativ schnell wenn man bedenkt, dass man den ganzen Scheiß die Treppen runterschleppen muss, da ein Bullauge im Vergleich zu dem Dachfenster ein Panoramablick ermöglicht.
Doch da kam mir die brillante Idee. Rausgehen, die Türe hinter sich zuschließen und den Inhalt einfach vor sich hinvegetieren lassen.
Dass dieses System wahrscheinlich nicht auf Dauer funktioniert, zeigt ja schon die Geschichte. Schließlich sind die Ossis ja auch irgendwann wieder rausgekommen.
Naja, eine Seite habe ich ja schon mal geschafft, den Rest mach ich morgen.
Freitag, März 31, 2006
Mittwoch, März 22, 2006
Frühling
Ja, liebe Freunde – Der Frühling ist da!
Naja, so ganz spielen die Temperaturen noch nicht mit, aber es reicht um mich wieder auf dem Freiplatz zu finden. (Deswegen die wenigen Updates in letzter Zeit)
Das schöne an so nem Frühling ist ja, dass man wieder viel mehr Menschen an der frischen Luft sieht. Auch wenn man es oft gerne vermeiden würde.
Ich weiß, ich bin nicht gerade der richtige Typ, der sich zu dem Style anderer Leute äußern sollte, aber es gibt die ein oder andere Sache die man durchaus beachten sollte.
Nur ein Beispiel: Es ist zu früh für Miniröcke! Versteht mich nicht falsch, Miniröcke sind an sich ne tolle Sache, aber für einen Gang durch den Stadtgarten ist es noch etwas zu früh wenn der Wetterfrosch noch mit Winterpuschen und Glühwein ganz unten an der Leiter sitzt.
Das diese Frau einen Minirock trug der so kurz war, dass ein obligatorischer zweiter Labello erforderlich war, ist natürlich Ehrensache. Liebe Frauen, seit doch bitte nicht immer so klamottenfixiert. Klar, wenn ihr schlanke Beine habt wollt ihr die auch zeigen, ist ja alles kein Thema, aber so ein Bein sieht eine ganze Ecke unästhetischer aus wenn es komplett blau angelaufen ist. Ich war kurz davor mir einen Rauschebart umzuhängen, hinter der Frau her zu laufen und „Sag mal von wo kommst du denn her“ zu singen.
Aber zum Glück sind das alles nur Ausnahmen. Die richtige Flut von Miniröcken kommt ja erst im Sommer. Da kommt auch jeder damit vor die Tür, auch wenn deine Beine durch die Krampfadern so aussehen wie ne Grachtenkarte der Niederlande. Scheißegal. Ich bin da vollkommen schmerzfrei.
Hauptsache ist aber erstmal, dass der Frühling in Schwung kommt. Das hebt dann auch wieder die Stimmung der Leute. Ich erinnere mich noch als ich im Winter ein wenig werfen war und auf dem Spielplatz direkt neben dem Basketballfeld ein kleiner ausländischer Junge mit seiner vollgepullerten Hose an der Rutsche festgefroren ist. Natürlich kam der Vater schnaufend angelaufen und brüllte irgendwas in einer mir nicht bekannten Sprache. Der Junge fing an zu weinen und wurde mit ruckartigen Bewegungen des Vaters von der Rutsche weggebrochen.
Selbe Ausgangsituation im Frühling. Der Junge hat wieder Spaß auf der Rutsche und rutschte den lieben langen Nachmittag die Rutsche runter, bis er auf einmal die Trägheit der Masse unterschätze. Mit anderen Worten: Er flog mal richtig ordentlich auf die Fresse. Doch nix von einem wütenden Vater zu sehen. Der blieb weiter oben stehen und lachte sich nen Wolf.
Und da wurde mir klar: Es wird Frühling.
Klar gibt es auch Menschen bei denen die Winterdepressionen nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit übergehen, aber solche Leute trifft man ja eh nicht in der Öffentlichkeit an. Die sitzen Zuhause auf der Couch und sind zwar mittlerweile so weit, dass sie sich über den von den Nachrichten prophezeiten Zuschlag an Sonnenstunden freuen, sind aber zu faul die Rollladen hochzuziehen um nachzusehen ob es schon soweit ist.
Ich bin da anders und ich empfehle auch allen anderen fröhlich zu sein, schließlich wird es noch genug Gründe geben um depressiv zu sein. Bald ist ja Fußball WM. Dabei sind wir ja jetzt schon Weltmeister – wenn auch im jammern.
Vergesst das alles und macht euch einfach mal einen schönen Tag. Vermeidet Exfreundinnen, tote Vögel am Wegrand und vor allen Dingen Fruchtsaftkartons und trefft euch, falls vorhanden, mit Freunden die immer für Spaß sorgen, dann kommt die gute Laune von ganz alleine. Wenn sich dann auch noch das Thermometer an den Kalenderschriftzug „Frühling“ hält, steht ein paar schönen Tagen nichts mehr im Weg.
Alles wird gut. Bis Morgen.
Naja, so ganz spielen die Temperaturen noch nicht mit, aber es reicht um mich wieder auf dem Freiplatz zu finden. (Deswegen die wenigen Updates in letzter Zeit)
Das schöne an so nem Frühling ist ja, dass man wieder viel mehr Menschen an der frischen Luft sieht. Auch wenn man es oft gerne vermeiden würde.
Ich weiß, ich bin nicht gerade der richtige Typ, der sich zu dem Style anderer Leute äußern sollte, aber es gibt die ein oder andere Sache die man durchaus beachten sollte.
Nur ein Beispiel: Es ist zu früh für Miniröcke! Versteht mich nicht falsch, Miniröcke sind an sich ne tolle Sache, aber für einen Gang durch den Stadtgarten ist es noch etwas zu früh wenn der Wetterfrosch noch mit Winterpuschen und Glühwein ganz unten an der Leiter sitzt.
Das diese Frau einen Minirock trug der so kurz war, dass ein obligatorischer zweiter Labello erforderlich war, ist natürlich Ehrensache. Liebe Frauen, seit doch bitte nicht immer so klamottenfixiert. Klar, wenn ihr schlanke Beine habt wollt ihr die auch zeigen, ist ja alles kein Thema, aber so ein Bein sieht eine ganze Ecke unästhetischer aus wenn es komplett blau angelaufen ist. Ich war kurz davor mir einen Rauschebart umzuhängen, hinter der Frau her zu laufen und „Sag mal von wo kommst du denn her“ zu singen.
Aber zum Glück sind das alles nur Ausnahmen. Die richtige Flut von Miniröcken kommt ja erst im Sommer. Da kommt auch jeder damit vor die Tür, auch wenn deine Beine durch die Krampfadern so aussehen wie ne Grachtenkarte der Niederlande. Scheißegal. Ich bin da vollkommen schmerzfrei.
Hauptsache ist aber erstmal, dass der Frühling in Schwung kommt. Das hebt dann auch wieder die Stimmung der Leute. Ich erinnere mich noch als ich im Winter ein wenig werfen war und auf dem Spielplatz direkt neben dem Basketballfeld ein kleiner ausländischer Junge mit seiner vollgepullerten Hose an der Rutsche festgefroren ist. Natürlich kam der Vater schnaufend angelaufen und brüllte irgendwas in einer mir nicht bekannten Sprache. Der Junge fing an zu weinen und wurde mit ruckartigen Bewegungen des Vaters von der Rutsche weggebrochen.
Selbe Ausgangsituation im Frühling. Der Junge hat wieder Spaß auf der Rutsche und rutschte den lieben langen Nachmittag die Rutsche runter, bis er auf einmal die Trägheit der Masse unterschätze. Mit anderen Worten: Er flog mal richtig ordentlich auf die Fresse. Doch nix von einem wütenden Vater zu sehen. Der blieb weiter oben stehen und lachte sich nen Wolf.
Und da wurde mir klar: Es wird Frühling.
Klar gibt es auch Menschen bei denen die Winterdepressionen nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit übergehen, aber solche Leute trifft man ja eh nicht in der Öffentlichkeit an. Die sitzen Zuhause auf der Couch und sind zwar mittlerweile so weit, dass sie sich über den von den Nachrichten prophezeiten Zuschlag an Sonnenstunden freuen, sind aber zu faul die Rollladen hochzuziehen um nachzusehen ob es schon soweit ist.
Ich bin da anders und ich empfehle auch allen anderen fröhlich zu sein, schließlich wird es noch genug Gründe geben um depressiv zu sein. Bald ist ja Fußball WM. Dabei sind wir ja jetzt schon Weltmeister – wenn auch im jammern.
Vergesst das alles und macht euch einfach mal einen schönen Tag. Vermeidet Exfreundinnen, tote Vögel am Wegrand und vor allen Dingen Fruchtsaftkartons und trefft euch, falls vorhanden, mit Freunden die immer für Spaß sorgen, dann kommt die gute Laune von ganz alleine. Wenn sich dann auch noch das Thermometer an den Kalenderschriftzug „Frühling“ hält, steht ein paar schönen Tagen nichts mehr im Weg.
Alles wird gut. Bis Morgen.
Montag, März 13, 2006
Augen auf beim Duschgelkauf
Beim Einkaufen gibt es ein paar Sachen bei denen man wählerisch sein sollte. Das habe ich bemerkt als ich ohne nachzudenken einfach das nächstbeste Duschgel aus dem Regal nahm. Zuhause war ich davon begeistert dass die Tube es tatsächlich bis nach Hause geschafft hat, ohne in meiner Tasche zu explodieren.
Die Freude ließ nach als ich heute Morgen duschen war. – Sagen wir mal so: Es erfüllt seinen Zweck, da kann man nicht meckern…. Aber so ein Duschgel soll ja nicht nur sauber machen… OK, machen wir es kurz: Ich riech jetzt wie ein Nimm 2.
Im Prinzip ist es mir ja wurscht, aber ob das auch bei den Mitmenschen gut ankommt ist natürlich fraglich. Gut, wenn man vorhat mit diesem Geruch eine Frau anzubaggern, dann steigen, durch diese Assoziation mit Nimm 2 natürlich deine Chancen auf nen Dreier, aber so was ist ja nicht jedermanns Sache. Besonders wenn sie diese Assoziation hat.
Aber zumindest bleib ich nicht am Autositz kleben und das ist ja auch schon mal viel wert.
Das einzige was mich richtig stört ist, dass wenn ich an der Fußgängerampel stehe wildfremde Kinder anfangen an meinen Händen zu lecken. Irgendwann ist es auch gut. Seit dem lauf ich nur noch mit den Händen in der Tasche rum.
Doch zum Glück gibt es ja nichts was eine ordentliche Runde Basketball und ehrlicher Männerschweiß nicht wieder ins rechte Licht rücken kann.
Die Freude ließ nach als ich heute Morgen duschen war. – Sagen wir mal so: Es erfüllt seinen Zweck, da kann man nicht meckern…. Aber so ein Duschgel soll ja nicht nur sauber machen… OK, machen wir es kurz: Ich riech jetzt wie ein Nimm 2.
Im Prinzip ist es mir ja wurscht, aber ob das auch bei den Mitmenschen gut ankommt ist natürlich fraglich. Gut, wenn man vorhat mit diesem Geruch eine Frau anzubaggern, dann steigen, durch diese Assoziation mit Nimm 2 natürlich deine Chancen auf nen Dreier, aber so was ist ja nicht jedermanns Sache. Besonders wenn sie diese Assoziation hat.
Aber zumindest bleib ich nicht am Autositz kleben und das ist ja auch schon mal viel wert.
Das einzige was mich richtig stört ist, dass wenn ich an der Fußgängerampel stehe wildfremde Kinder anfangen an meinen Händen zu lecken. Irgendwann ist es auch gut. Seit dem lauf ich nur noch mit den Händen in der Tasche rum.
Doch zum Glück gibt es ja nichts was eine ordentliche Runde Basketball und ehrlicher Männerschweiß nicht wieder ins rechte Licht rücken kann.
Mittwoch, März 08, 2006
Was du heute kannst besorgen...
Wenn ihr euch etwas vornehmt, dann macht das auch so schnell wie möglich.
Wir haben eine kaputte Stufe im Treppenhaus über die ich gestolpert bin und mich schön der Länge nach auf die Fresse gelegt habe. Ich habe mich geärgert und dann beschlossen sie zu reparieren. Leider bin ich in solchen Sachen nicht besonders konsequent und die Folge war, dass ich mich einen Tag später wieder an der selben Stufe hingelegt habe, diesmal im Rückwärtsfallen. Keine Sorge ich bin ja ein harter Kerl, ich kann so was ab. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass ich nen blauen Fleck kriege, aber ich glaube….ich hab mir den Arsch gebrochen.
Aber ich bin ja ein positiver Mensch. Ich seh´ immer auch die Vorteile. Zumindest weiß ich jetzt, wie sich eine Pornodarstellerin nach einem langen Drehtag fühlen muss.
Wir haben eine kaputte Stufe im Treppenhaus über die ich gestolpert bin und mich schön der Länge nach auf die Fresse gelegt habe. Ich habe mich geärgert und dann beschlossen sie zu reparieren. Leider bin ich in solchen Sachen nicht besonders konsequent und die Folge war, dass ich mich einen Tag später wieder an der selben Stufe hingelegt habe, diesmal im Rückwärtsfallen. Keine Sorge ich bin ja ein harter Kerl, ich kann so was ab. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass ich nen blauen Fleck kriege, aber ich glaube….ich hab mir den Arsch gebrochen.
Aber ich bin ja ein positiver Mensch. Ich seh´ immer auch die Vorteile. Zumindest weiß ich jetzt, wie sich eine Pornodarstellerin nach einem langen Drehtag fühlen muss.
Montag, März 06, 2006
Der Kinobesuch
Geht ruhig mal alleine ins Kino. Man lernt immer eine Menge interessanter Leute kennen. Vor mir sitzt immer ein Mexikaner der sich mit Händen und Füßen wehrt, wenn man ihn dazu bringen will den dämlichen Sombrero abzusetzen. Ich bin ja kein Typ der bei so was schnell ausrastet. Ich sehe so was gelassen. Ein Feuerzeug hilft hier Wunder.
Sobald der junge Mann panisch aus dem Saal läuft, kann man selber auch anfangen den Film zu genießen. Doch leider gibt es auch Leute die unbedingt in einer Distanz von ca. 2 cm ihre Chips krachend verdrücken müssen. Aber so was verdirbt mir auch nicht den Spaß. Ich bin ja kein Typ der bei so was schnell ausrastet. Ein einfacher angetäuschter Toilettengang bei dem man dem Bodybuilder, der sich einen Sitz vor dem Störenfried niedergelassen hat einen mitgibt, löst die Lage ohne weitere Komplikationen.
Während sich das Problem quasi von alleine löst, nutzt man den Umstand dass man schon mal steht um sich ein leckeres Eis am Stiel zu holen. Zurück auf dem Platz arbeitet man weiter daran den Sitz an den Hintern anzupassen. Doch es dauert auch nicht lange, dann kommt von hinten eine Kinderstimme die lauthals verkündet dass ein echter Toilettengang angesagt wäre. Wenn man Glück hat geht die Mutter darauf ein, nimmt Junior an die Hand und führt ihn raus. Nun bin ich aber nicht gerade ein Glückskind und die Mutter will nichts vom Film verpassen. Und da Kinder nun mal nicht alleine auf´s Klo gehen wollen, quengeln sie eben weiter. Aber ich bin ja kein Typ der bei so was schnell ausrastet. Außerdem war ja auch ein Arzt unter den Zuschauern. Konnte ja keiner mit rechnen, dass so ein Eis am Stiel eine dermaßen hässliche Platzwunde am Kopf verursachen kann.
Der Film lief also weiter und die Entspannung nahm zu. Leider nicht bei mir sondern bei meinem Nachbarn auf der anderen Seite. Es gibt ja immer mal Leute die im Kino einschlafen. So was stört mich ja auch nicht. Aber ein wenig bedrängt fühlt man sich schon sobald der sinkende Kopf langsam auf die eigene Schulter trifft. Aber ich bin ja nicht der Typ der bei so was schnell ausrastet. Schließlich war sein Mund ja noch nicht mal geöffnet, so dass die Gefahr bestünde, dass er Mann mein neues Trikot vollsabbert. Ne, über so was reg ich mich nicht auf. Besonders nicht wenn einem die Lösung auf der Leinwand präsentiert wird. Der Held des Films, zog just in diesem Moment vor einer Sicherheitstür eine Karte durch einen Schlitz wodurch dann die Tür geöffnet wurde. Also kramte ich meine Eintrittskarte raus und zog sie Ruckartig durch den Mund des schlafenden Nachbarn. Er wachte auf, hielt sich den Mund zu und rannte raus.
Und das Beste an der Sache: Jetzt hatte ich links und rechts freie Plätze für meine zwei besten Kinofreunde: Cola und Popcorn.
Da sieht man mal wieder dass ein Tag absolut entspannend verlaufen kann, wenn man sich nur nicht über jede Kleinigkeit aufregt. Schreibt das auf.
Sobald der junge Mann panisch aus dem Saal läuft, kann man selber auch anfangen den Film zu genießen. Doch leider gibt es auch Leute die unbedingt in einer Distanz von ca. 2 cm ihre Chips krachend verdrücken müssen. Aber so was verdirbt mir auch nicht den Spaß. Ich bin ja kein Typ der bei so was schnell ausrastet. Ein einfacher angetäuschter Toilettengang bei dem man dem Bodybuilder, der sich einen Sitz vor dem Störenfried niedergelassen hat einen mitgibt, löst die Lage ohne weitere Komplikationen.
Während sich das Problem quasi von alleine löst, nutzt man den Umstand dass man schon mal steht um sich ein leckeres Eis am Stiel zu holen. Zurück auf dem Platz arbeitet man weiter daran den Sitz an den Hintern anzupassen. Doch es dauert auch nicht lange, dann kommt von hinten eine Kinderstimme die lauthals verkündet dass ein echter Toilettengang angesagt wäre. Wenn man Glück hat geht die Mutter darauf ein, nimmt Junior an die Hand und führt ihn raus. Nun bin ich aber nicht gerade ein Glückskind und die Mutter will nichts vom Film verpassen. Und da Kinder nun mal nicht alleine auf´s Klo gehen wollen, quengeln sie eben weiter. Aber ich bin ja kein Typ der bei so was schnell ausrastet. Außerdem war ja auch ein Arzt unter den Zuschauern. Konnte ja keiner mit rechnen, dass so ein Eis am Stiel eine dermaßen hässliche Platzwunde am Kopf verursachen kann.
Der Film lief also weiter und die Entspannung nahm zu. Leider nicht bei mir sondern bei meinem Nachbarn auf der anderen Seite. Es gibt ja immer mal Leute die im Kino einschlafen. So was stört mich ja auch nicht. Aber ein wenig bedrängt fühlt man sich schon sobald der sinkende Kopf langsam auf die eigene Schulter trifft. Aber ich bin ja nicht der Typ der bei so was schnell ausrastet. Schließlich war sein Mund ja noch nicht mal geöffnet, so dass die Gefahr bestünde, dass er Mann mein neues Trikot vollsabbert. Ne, über so was reg ich mich nicht auf. Besonders nicht wenn einem die Lösung auf der Leinwand präsentiert wird. Der Held des Films, zog just in diesem Moment vor einer Sicherheitstür eine Karte durch einen Schlitz wodurch dann die Tür geöffnet wurde. Also kramte ich meine Eintrittskarte raus und zog sie Ruckartig durch den Mund des schlafenden Nachbarn. Er wachte auf, hielt sich den Mund zu und rannte raus.
Und das Beste an der Sache: Jetzt hatte ich links und rechts freie Plätze für meine zwei besten Kinofreunde: Cola und Popcorn.
Da sieht man mal wieder dass ein Tag absolut entspannend verlaufen kann, wenn man sich nur nicht über jede Kleinigkeit aufregt. Schreibt das auf.
Donnerstag, März 02, 2006
Das 10er Sytem
Alle kennen es, aber keiner kann´s genau erklären. Aber keine Sorge ich bin ja da.
Bekanntermaßen gibt es ja einige Männer die Frauen und sich selber gerne in eine Skala von 1 bis 10 einordnen. Wobei 1 richtig schlecht ist und 10 wow, Mama!
Bevor ein Mann also eine Frau angräbt, versucht er sie erstmal einzuordnen. Gehen wir mal davon aus, dass du eine 5 bist, dann kommen in der Regel Frauen in Frage die im Bereich +/- 2 liegen. Mit anderen Worten wenn du es schwer haben willst, dann versuch dein Glück bei einer 7, wenn du es leicht willst bei einer 3. Wenn es ein langer Abend werden soll, dann von mir aus auch bei drei 2en. Das wäre dann in den meisten Fällen aber doch etwas zu viel des Guten.
Wenn deine Traumfrau aber dann eine 8 ist, hat man schon ein Problem. Da helfen in der Regel auch nicht deine mühsam erarbeiteten Zaubertricks und auch die Briefmarkensammlung kann dich dann nicht mehr retten. Von Humor brauchen wir gar nicht erst reden. Wenn man nicht gerade eine Berühmtheit ist, dann hilft in solchen Fällen nur Kohle. Dann muss man auch schon mal an einem einfachen Valentinstag nen Ring mit Brilli raushauen oder zum Geburtstag ne Gucci Tasche. Aber mach dir keine Sorgen. Es gibt ja auch noch die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht materialistisch ist sondern sich einfach aus irgendeinem Grund in dich verliebt. Ach, was erzähl ich da... versuch´s mit Freundschaft, mehr ist auf Dauer nicht drin.
Bekanntermaßen gibt es ja einige Männer die Frauen und sich selber gerne in eine Skala von 1 bis 10 einordnen. Wobei 1 richtig schlecht ist und 10 wow, Mama!
Bevor ein Mann also eine Frau angräbt, versucht er sie erstmal einzuordnen. Gehen wir mal davon aus, dass du eine 5 bist, dann kommen in der Regel Frauen in Frage die im Bereich +/- 2 liegen. Mit anderen Worten wenn du es schwer haben willst, dann versuch dein Glück bei einer 7, wenn du es leicht willst bei einer 3. Wenn es ein langer Abend werden soll, dann von mir aus auch bei drei 2en. Das wäre dann in den meisten Fällen aber doch etwas zu viel des Guten.
Wenn deine Traumfrau aber dann eine 8 ist, hat man schon ein Problem. Da helfen in der Regel auch nicht deine mühsam erarbeiteten Zaubertricks und auch die Briefmarkensammlung kann dich dann nicht mehr retten. Von Humor brauchen wir gar nicht erst reden. Wenn man nicht gerade eine Berühmtheit ist, dann hilft in solchen Fällen nur Kohle. Dann muss man auch schon mal an einem einfachen Valentinstag nen Ring mit Brilli raushauen oder zum Geburtstag ne Gucci Tasche. Aber mach dir keine Sorgen. Es gibt ja auch noch die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht materialistisch ist sondern sich einfach aus irgendeinem Grund in dich verliebt. Ach, was erzähl ich da... versuch´s mit Freundschaft, mehr ist auf Dauer nicht drin.
Mittwoch, März 01, 2006
Karneval
Jetzt ist Karneval also wieder vorbei. Ich bin nicht mehr so der Karnevalstyp. Heutzutage ist es einfach nicht mehr so schön wie früher. Damals konnte man noch wo hingehen und man wusste was einen erwartet. Heute geht man mit Vorfreude zu so einer Veranstaltung und wird nur enttäuscht.
Ich finde einfach es gibt bestimmte Sachen die sich bewährt haben und die man nicht ändern sollte. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen großväterlich aber so ist es nun mal. Die heutigen Karnevalisten wissen einfach nicht mehr worauf es im Karneval wirklich ankommt. Sie laufen singend durch die Straßen, aber ab einem gewissen Punkt wird die altre Tradition nicht mehr beachtet. Da werden dann einfach Sachen gemacht die es früher nicht gegeben hätte. Dinge die früher das Karnevalsfest ausgemacht haben sind heute plötzlich verschwunden. Vielleicht bin ich der einzige der das so empfindet, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen warum heutzutage bei den Karnevalszügen nur noch mit Waffeln ohne Puderzucker geworfen wird.
Ich finde einfach es gibt bestimmte Sachen die sich bewährt haben und die man nicht ändern sollte. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen großväterlich aber so ist es nun mal. Die heutigen Karnevalisten wissen einfach nicht mehr worauf es im Karneval wirklich ankommt. Sie laufen singend durch die Straßen, aber ab einem gewissen Punkt wird die altre Tradition nicht mehr beachtet. Da werden dann einfach Sachen gemacht die es früher nicht gegeben hätte. Dinge die früher das Karnevalsfest ausgemacht haben sind heute plötzlich verschwunden. Vielleicht bin ich der einzige der das so empfindet, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen warum heutzutage bei den Karnevalszügen nur noch mit Waffeln ohne Puderzucker geworfen wird.
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