Dienstag, Februar 28, 2006

Männer und Frauen - Das Verhalten untereinander

Nachdem wir mittlerweile festgestellt haben, dass Frauen jede menge Vorteile gegenüber Männer haben und sie auch noch manipulieren können, gibt es eigentlich nur eine Frage die man sich stellen sollte: Warum regieren Frauen nicht die Welt? Ganz einfach: Frauen können sich nicht leiden.
Frauen können die besten Freundinnen untereinander sein, aber sobald ein Mann zwischen ihnen steht: „Die blöde Schlampe bring ich um!“
Männer sind da anders. Wenn ein Mann seinem besten Freund seine neue Freundin vorstellt, dann denkt der Freund vielleicht: „Mann, die ist heiß. Ich will auch so eine Freundin haben.“ Das war´s. Wenn eine Frau ihrer Freundin den neuen Freund vorstellt, dann denkt die Freundin: „Mann, der ist geil. Ich will IHN!“ Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Jede Frau hat eine Freundin der sie nicht traut. Sie würde niemals ihren Freund unbeobachtet in ihre Nähe lassen. Es soll schon Fälle gegeben haben, in denen die Frau nicht ihre beste Freundin sondern ihren Freund mit auf die Toilette genommen hat.
Ganz schlimm wird es aber wenn die Freundin bereits mit dem Freund zusammen war. Erstmal ein kleiner Tipp an die Männer: Sucht euch niemals eine Freundin die eure Ex kennt. Ihr seit immer gearscht. Entweder gibt es Zoff zwischen den Frauen weil sie sich nicht gegenseitig trauen oder, was noch viel schlimmer wäre: Sie verstehen sich blendend. Dann werden private Erfahrungen ausgetauscht. Also lasst es.
Was macht also eine Frau wenn sie den Freund von einer Freundin auch haben will? Sie versucht natürlich ihr den Typen auszureden. Irgendwann ist es dann so weit dass sie ankommt und Schluss macht. Und der Typ denkt nur: „Wow, das waren die am schlechtesten investierten dreihundert Euro in meinem Leben. Aber emotional ist es zum Glück nicht so schlimm. War ja erst ne Woche.“
Aber wie soll´s anders sein? Zwei Wochen später ist man mit der Frau zusammen die der Grund für das Beziehungsende war. Das schlimme ist, dass die Ex so was natürlich mitbekommt und schon steht sie in der Küche und fetzt sich mit der „blöden Schlampe“ die ihr den Freund ausgespannt hat. Jetzt kommt in der Regel ein elementarer Fehler den der Mann begeht. Er schaut sich das Ganze mit einem leicht debilen Grinsen an. Warum tut er das? Weil er sich einfach nicht von der Vorstellung losreißen kann, dass sich diese beiden Frauen im Streit die Klamotten vom Leib reißen und eine Kissenschlacht anfangen die in einem leidenschaftlichen Kuss endet.
Doch lange hält ihn diese Vorstellung nicht fest, da spätestens nach einer ¾ Stunde einer der beiden Frauen fragen wird: “Ey, was sagst du dazu?“. Viele Männer werden dadurch aus ihren Vorstellungen gerissen und befinden sich urplötzlich in einer Stresssituation. Aber keine Angst, für diesen Fall gibt es eine allgemeingültige Lösung. Lauf so schnell du kannst! Es gibt nichts was dich noch retten kann.
Flieh einfach in ein Land das nicht ausliefert und mach dir da Gedanken darüber warum du unbedingt was mit der Freundin von deiner Ex anfangen musstest.

Sonntag, Februar 19, 2006

Gott

Nein, keine Angst ich will hier nicht über Religionen lästern. Was dabei passieren kann, weiß man mittlerweile zu Genüge. Es gibt aber einfach Situationen wo man denkt: „Wie kann Gott so was zulassen?“
Ein altes Sprichwort sagt ja „Von nix, kütt nix“, dem entsprechend muss es ja so etwas wie einen Gott geben. Er hat all die wunderschönen Dinge erschaffen, die uns alltäglich erfreuen. Die Schöpfung an sich, zwitschernde Vögel, nette Menschen und viele verschiedene Kulturen um nur ein paar Dinge zu nennen.
Es gibt aber auch Sachen, bei denen man sich fragt wie er so was zulassen kann. Man sieht es ja jeden Tag im TV was für schlimme Dinge es gibt. Richtig ich rede von dem Fruchtalarm-Kind. Gott hat ja, wenn man der Bibel glauben schenken darf, die gesamte widerwertige Menschheit bis auf Noah und seine Frau mit der Sinnflut ausgelöscht. Aber etwas hat überlebt… und dessen Nachkommen machen heute Werbung im deutschen TV. Doch als Gott das gemerkt hat, saß er wahrscheinlich auf seinem Thron und dachte: „Verdammt! Wär ich mit meinem Regenbogen bloß nicht so voreilig gewesen.“
Aber ich will diesem Kind ja nicht zu nah treten. Wahrscheinlich ist das privat ganz nett und gar nicht so nervig wie in dem Spot. Und was viel wichtiger ist: Wenn ihr nicht Bibelfest seit, dann habt ihr den ersten Teil eh nicht verstanden.
Aber das ist ja kein Problem, ich habe schließlich noch ne ganze Menge Beispiele die viel bekannter sein werden.
Wieso lässt es Gott zum Bespiel zu, dass es Fruchtsaftkartons gibt, die durch das Ziehen an einer Plastiklasche geöffnet werden sollen? Wie oft sind diese beschissenen Dinger schon abgerissen oder waren so fest an diesem silbernen Verschluss dran, dass nach dem Abziehen ein Komplettrenovierung fällig wurde? Ich weiß nicht wie oft ich schon am Kühlschrank stand und mir den Finger blau gerissen habe.
Schließlich habe ich dann die gute alte „Zahnzieh-Methode“ etwas variiert. Soll heißen: Nen Faden an die Türklinke binden, das andere Ende an die Schlaufe, den Karton unter den Arm klemmen und dann losrennen wie ein Ossi bei der Vergabe des Begrüßungsgelds. Und was soll ich sagen? Es gab ne riesige Sauerei. Dabei wäre es doch so einfach für Gott gewesen zu sagen: „Nö, die Menschheit erfindet so was nicht.“ Und wenn er sich dafür schon nicht die Mühe gemacht hat, dann hätte er mir wenigstens sagen können, dass in der Kühlschranktür bereits eine offene Packung stand. Soviel Zeit muss sein.

Sonntag, Februar 12, 2006

Humor

…ist keine erstrebenswerte Eigenschaft. Dass Frauen nicht auf Humor stehen haben wir ja bereits festgestellt. Sie lachen vielleicht über deine Gags, aber nur mit dem Hintergedanken: „Mit dem Typen kann man Spaß haben“. Bloß Spaß haben zählt aber leider nicht zur obersten Priorität die ein Mann bei einer Frau hat. So weit waren wir also schon.
Die nächste Stufe ist, wenn man eine Frage gestellt bekommt wie zum Beispiel: „Findest du dass mein Arsch zu groß ist?“ Der normale Mann sagt dann: „Schatziiiiiii, so ein Blödsinn. Er ist perfekt. Gerade zu formvollendet.“ Zwar gelogen, aber natürlich die richtige Antwort und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Der Mann mit Humor hat da schon ein größeres Problem. Er kann nicht anders und sagt: „Schatziiii, so ein Blödsinn. Is doch schön. Da können die Kinder wunderbar ihre Fahrräder drin abstellen.“ Und wenn er damit noch davon kommt, folgt meistens noch so was wie: „Aber hast du die Katze gesehen? Die lag eben noch auf deinem Lieblingssessel.“ Und spätestens dann ist Schicht im Schacht.
Anderes Problem wenn du Humor hast. Jeder Depp kommt auf ner Party an und sagt den Satz den man am liebsten hören will: „Sag mal was lustiges“. Was soll das nun wieder? Ich geh ja auch nicht auf der nächstbesten Party zu nem Streber hin und lass mir die Weltwirtschaftslage erklären.
Und was auch noch schlimm ist, ist die Tatsache, dass eine Hochzeit nie möglich ist. Der Grund: Man wird nicht ernst genommen. Selbst wenn man eine Frau trifft bei der man ne Chance hat, sie davon überzeugen kann dass man sie liebt und obendrein auch noch einen Antrag hinbekommt den sie als ernsthaft empfindet, heißt das noch lange nicht dass es das schon gewesen ist. Denn wenn du dem Standesbeamten dein „Ja, ich will“ sagst, wird er bloß mit einem „Ach komm, hör doch auf“ reagieren.

Dienstag, Februar 07, 2006

War's das schon?

Ich bin mittlerweile auch schon 21 Jahre alt. Da werden die Damen und Herren im Aufenthaltsraum des Altenheims vielleicht sagen, das sei doch noch kein Alter. Aber ich merke schon, dass es langsam losgeht.
Die Gelenke knacken viel öfter als vorher, im Kamm befinden sich mit jedem Badetag immer mehr Haare. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich sie nie entferne.
Die Toilettengänge haben auch ordentlich zugenommen. Früher war ein oder zweimal am Tag vollkommen ausreichend, doch mittlerweile ist das Zählen sinnlos geworden. Man merkt bloß dass der Teppich auf der Spur zum Klo eindeutig dünner ist als im Rest des Raums.
Ich glaube das liegt an diesen komischen Power Drinks. Ich sauf das Zeug wie sonst was, obwohl sie eigentlich gar nicht schmecken. Da kommt dann die Verwirrtheit im Alter raus.
Ich warte schon darauf, dass mir die ersten Freunde Granufink schenken, damit ich das Wasser überhaupt noch halten kann. Obwohl, so wie ich die kenne, krieg ich eher ne Schachtel Viagra. Gut, dafür hätte ich wirklich Verwendung. Ich neige dazu unruhig zu schlafen. Wenn ich dann einfach vor dem Schlafengehen ne Pille einwerfen würde, würde sie mich davor bewahren ständig aus dem Bett zu fallen.
Das ist zum Glück der einzige Verwendungszweck momentan. Ich will und kann noch. Aber wer weiß, vielleicht bin ich in fünf sechs Jahren so weit, dass ich zwar noch kann und will, aber nicht mehr weiß was eigentlich.

Montag, Februar 06, 2006

Das Essverhalten

Es gibt gravierende Unterschiede im Essverhalten der Geschlechter. Zunächst einmal erkennt man das an der Einrichtung der Küche.

Die Küche der Frau:
Kühlschrank, Herd, Backofen, Spüle, Mixer, Gewürze, Teller, Gläser, Platzdeckchen …machen wir´s kurz, alles da.

Die Küche des Manns:
Kühlschrank, Mikrowelle….das war´s.

Gehen wir mal davon aus, dass man jetzt vor dem Fernseher etwas essen will, wie sieht das jeweils aus?

Die Frau:
Sie verspürt Hunger, steht von der Couch auf und geht in die Küche. Dann sucht sie im Kühlschrank nach einem geeigneten Lebensmittel das in ihren Diätplan passt, packt verschiedene Sachen im Kühlschrank an und liest sich die Angaben durch. Findet tatsächlich etwas dass ihr zusagt und schmeißt den Herd an. Während das Essen so vor sich hinköchelt, legt sie sich ihr Platzdeckchen auf den Couchtisch und legt Besteck bereit. Wieder zurück in der Küche greift sie in den Obstkorb und holt ein Paar Früchte raus, legt sie behutsam in den Entsafter und schaltet ihn ein. Die leicht dickflüssige Brühe füllt sie in ein vor Sauberkeit glänzendes „dann-klappts-auch-mit-dem-Nachbarn-Glas“. Als nächstes wird ein Teller bereitgestellt, auf dem die in der Zwischenzeit perfekt gewürzte Nahrung ordentlich angerichtet wird. Mit dem Teller in beiden Händen stolziert die Frau jetzt ins Wohnzimmer, entdeckt dann aber im Augenwinkel eine gertenschlanke Heidi Klum, die mit ihren superschlanken Kolleginnen Unterwäsche über den Laufsteg spazieren trägt. Die Folge: Sie bekommt ein schlechtes Gewissen, dreht um und stellt den Teller in die Küche für den Mann der jeden Moment von der Spätschicht zurückkommen muss. Aber da sie ja nun mal Hunger hat, greift sie nach einem fettarmen Joghurt, den sie aber schon auf dem halben weg zurück zur Couch aufgegessen hat, damit die hässliche Heidi nicht sieht das sie isst. Vor dem Fernseher trinkt sie dann zufrieden ihren Fruchtsaft.
Der Mann kommt nach Hause und sie macht ihn darauf aufmerksam, dass sie bereits sein Essen fertig in der Küche stehen hat.

Der Mann:
Er verspürt Hunger und schaut sich im Zimmer um, ob er etwas Passendes findet, entdeckt die Schale mit den Äpfeln, verzieht das Gesicht und steht widerwillig auf.
In der Küche öffnet er den Kühlschrank und holt das oberste Fertiggericht raus, öffnet den Karton und zieht unter großem Rumgespritze die Folie von dem Plastikteller ab. Auf dem Weg zur Mikrowelle geht er mit der flachen Hand über die Küchenschränke und sammelt so die Soße, die sich durch das Rumspritzen auf der Einrichtung verteilt hat auf und leckt sie genüsslich von der Hand ab. Nachdem er den Teller in die Mikrowelle gestellt hat, schaltet er sie ein. Als nächstes geht er zum immer noch offen stehenden Kühlschrank und holt eine Flasche Bier raus, um sie kurz danach mit einem gezielten Schlag am Küchentisch zu öffnen. Um die Wartezeit zu überbrücken, beginnt er seinen Bauchnabel zu entfusseln. Währenddessen beobachtet er wie der Teller sich in der Mikrowelle dreht. Sein Kopf und sein Finger fangen an die Drehbewegung des Tellers zu imitieren, mit der anderen Hand trinkt er an seiner Bierflasche. Dies wird unterbrochen durch die Gänsehaut die durch die Kälte am Bach des Mannes entsteht. Er schaut sich um und tritt die Kühlschranktür zu.
Nachdem der Mann dann fusselfrei ist, stellt er sich in den Türrahmen und schaut sich Heidi Klum und die anderen Models an, wie sie mit der Hüfte wackelnd Unterwäsche spazieren tragen. Der Kopf fängt an das Wackeln des Hinterns zu imitieren. Zwischendurch trinkt er wieder aus der Flasche. Die Begutachtung der Models, die er alle ins Bett kriegen würde, wird von dem Signalton der Mikrowelle unterbrochen. Der Mann wendet den Blick nicht vom Bildschirm ab und greift zielsicher nach dem Telefon, stellt dann aber fest dass es nicht mehr klingelt. Er murmelt ein „wahrscheinlich eh verwählt“ und geht nach dem Essen gucken. Er freut sich dass es schon fertig ist, greift nach einer Gabel und trägt es schnell in´s Wohnzimmer um nichts zu verpassen. Er schlingt alles schnell in sich rein, weil er weiß, dass die Frau bald nach Hause kommt. Pünktlich beim öffnen der Haustür, verstaut der Mann den säuberlich ausgeschleckten Teller unter der Couch und fragt die Frau was es zum Essen gibt.

Donnerstag, Februar 02, 2006

Kreatives Dekorieren – Reaktionen und Ergebnisse

Etwas Unvorhersehbares ist eingetreten.
Eine meiner zahllosen Leserinnen und Verehrerinnen hat sich tatsächlich Gedanken zu meinem letzten Beitrag über das kreative Dekorieren gemacht. Diese Leserin die sich hinter dem mysteriösen Namen Inga verbirgt, hat mir ihre Ideen und Verbesserungen übers Gästebuch mitgeteilt und sie passten so gut in mein Konzept, dass ich sie einfach mal umgesetzt habe.

Verbesserungsvorschlag:
zu versuch nr. 3: du musst die taschentücher vorher auf der heizung trocknen, erst dann auf den boden legen und einen weg basteln ^^ dann bleiben die füße schön warm und trocken ^^
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Eine an sich sehr gute Idee. Beim Praxistest hat sich allerdings ein Problem gezeigt. Die scheiß Dinger werden hart beim trocknen. Das schlimme daran ist, dass sie nicht absolut glatt sind. Daraus folgt das beim Drauftreten Knuspergeräusche entstehen. Auch eigentlich kein Problem, denn man ist ja eh wach. Aber wenn man Mitbewohner hat, sieht das nachts schon mal anders aus. Da muss man dann mit den verschiedensten Reaktionen rechnen. Das reicht von „Ruhe, ich will Pennen!“ über Pantoffelhinterherwerfen bis hin zu „Ey, gib mir was von den Chips ab!“. Somit ist unser Mosaikweg zwar ein optischer Genuss, aber im Sozialleben nicht unbedingt alltagstauglich.

Ergänzung Nr.1:
veruch nr. 5: die taschnetücher, bitte vorher zusaqmmenknüllen, auf iene kordel aufziehen und quer durchs zimmer an die decke hängen, das ergibt eine wunderschöne deko...
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Ebenfalls eine sehr kreative Idee, doch auch hier gab´s ein Hindernis. Die säuberlich zusammengesteckte Girlande quer durchs Zimmer machte einen sehr guten Eindruck, allerdings nur so lange wie man sich nicht direkt unter ihr aufhält. Denn wenn man sich drunter setzt, hat man manchmal das Gefühl, dass sich die ein oder andere Taube über einem erleichtert. Ich gebe zu, dass meine Taschentücher nicht die allerbeste Saugkraft vorzuweisen haben und es deswegen auch schon mal vorkommen kann, dass etwas durchsickert.
Aber schlau wie ich bin, habe ich die Girlande liebevoll an die Wand gehangen. Kleiner Tipp für Zuhause: Macht das nicht. Nach dem Abhängen hatte ich einen feuchten Bogen auf der Tapete. Aber ich hab´s noch gerettet indem ich einfach drei weiter Taschentücher richtig platziert an die Wand gedrückt habe. So´n Smilie im Raum macht schon was her.

Ergänzung Nr.2:
versuch nr. 6: die tashcentücher aneinander nähen, und schon hast du wunderschöne und wärmende decke (hierbei bitte auch den tipp aus meiner anmerkung zu versuch nr. 3 beachten, erst dann ergibt sich eine schöne flauschige decke)
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Hmmm, wie beschreibe ich am besten die Nacht unter der „flauschigen Decke“?
Wie gesagt, die Dinger werden hart. Wer es trotzdem mal erleben will wie es war, der kann gerne heute Abend vor dem Schlafengehen die Zimmertüre aushängen und sich auf den Bauch legen. Es zieht relativ stark an den Seiten und am Fußende, aber sobald man sich dran gewöhnt hat, kann man auch einschlafen. Am nächsten Morgen ist die Freude aber dafür garantiert wenn man feststellt, dass man sich eine Blasenentzündung zugelegt hat. Also heißt es aufstehen und pinkeln gehen. Und da ist es passiert. Die gestern Abend mühevoll zusammengenähte Decke brach beim Aufdecken in der Mitte über.
Aber so schnell habe ich nicht aufgegeben. Ich habe einfach jeweils zwei wasserundurchlässige Taschentücher mit dem Inhalt nach innen zusammen getackert und dann die einzelnen Elemente zu einer neuen Decke zusammengenäht. Als Schlafunterlage verwendet entsteht ein sehr entspannender Wasserbett-Effekt.
Eine Massenproduktion kommt für mich jedoch nicht in Frage. Beim Zusammennähen der Decke habe ich mir so oft in den Finger gestochen, dass ich in den nächsten paar Monaten keine eisenhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen brauch.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser natürlich wie ich mit meinen kaputten Fingern diesen Text hinbekommen habe. Die Erklärung ist simpel. Ich habe mir einen Bleistift in den Mund gesteckt und dann wie ein Specht auf der Tastatur rumgepocht. Das ist sicherlich nicht besonders effektiv, aber schließlich habe ich einen Testbericht versprochen. Und was ich verspreche das halte ich auch.