Sonntag, Januar 29, 2006

Warum es Frauen einfacher haben (Teil 1 - Die Entschuldigung)

Jeder kennt das. Man hat Scheiße gebaut und muss sich jetzt bei der Freundin entschuldigen. Die Vorstellung des Mannes von einer Entschuldigung sieht eher so aus:
Er kommt in´s Zimmer und sagt nur zwei Worte. „´Schuldigung“ und „Essen?“. Nun ist es aber bekannt dass das Weibchen eine andere Vorstellung hat als das Männchen. Was genau das ist, weiß der Mann natürlich nicht und wird es wohl auch nie herausfinden. Deshalb greift er zu seiner Universalantwort: Blumen. Das öffnet schon mal in den meisten Fällen die Möglichkeit zu einer Diskussion. Ja, da muss man jetzt durch. Und siehe da, nach nur ein zwei Tagen darf man schon wieder mit der Freundin am selben Tisch essen. Das bedeutet natürlich nicht dass sie einem das nicht bei der nächsten Gelegenheit wieder vorwirft. Aber gut, das hat man sich halt selber eingebrockt.

Also wie entschuldigt sich jetzt die Frau bei einem Mann? In der Regel kommt das allerdings viel seltener vor. Aber wenn’s dann doch mal soweit kommt, dann reicht in der Regel schon folgendes:
Natürlich der Dackelblick und ein „Es tut mir leid“. Aber das ist nur Nebensache. Das eigentliche Effektive an ihrer Entschuldigung ist ihre Geste. Die Frau steckt dabei ihre Daumen und Handballen unter die Achseln, die restlichen Finger zeigen nach vorne. Und sobald das Wort „Leid“ ihren Mund verlässt, zieht sie gleichzeitig beide Ellenbogen nach vorne.
(Ja, liebe Leserinnen, ich weiß dass ihr das gerade vor dem Bildschirm ausprobiert.)
So einfach es auch klingen mag, es funktioniert

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