Donnerstag, Februar 02, 2006

Kreatives Dekorieren – Reaktionen und Ergebnisse

Etwas Unvorhersehbares ist eingetreten.
Eine meiner zahllosen Leserinnen und Verehrerinnen hat sich tatsächlich Gedanken zu meinem letzten Beitrag über das kreative Dekorieren gemacht. Diese Leserin die sich hinter dem mysteriösen Namen Inga verbirgt, hat mir ihre Ideen und Verbesserungen übers Gästebuch mitgeteilt und sie passten so gut in mein Konzept, dass ich sie einfach mal umgesetzt habe.

Verbesserungsvorschlag:
zu versuch nr. 3: du musst die taschentücher vorher auf der heizung trocknen, erst dann auf den boden legen und einen weg basteln ^^ dann bleiben die füße schön warm und trocken ^^
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Eine an sich sehr gute Idee. Beim Praxistest hat sich allerdings ein Problem gezeigt. Die scheiß Dinger werden hart beim trocknen. Das schlimme daran ist, dass sie nicht absolut glatt sind. Daraus folgt das beim Drauftreten Knuspergeräusche entstehen. Auch eigentlich kein Problem, denn man ist ja eh wach. Aber wenn man Mitbewohner hat, sieht das nachts schon mal anders aus. Da muss man dann mit den verschiedensten Reaktionen rechnen. Das reicht von „Ruhe, ich will Pennen!“ über Pantoffelhinterherwerfen bis hin zu „Ey, gib mir was von den Chips ab!“. Somit ist unser Mosaikweg zwar ein optischer Genuss, aber im Sozialleben nicht unbedingt alltagstauglich.

Ergänzung Nr.1:
veruch nr. 5: die taschnetücher, bitte vorher zusaqmmenknüllen, auf iene kordel aufziehen und quer durchs zimmer an die decke hängen, das ergibt eine wunderschöne deko...
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Ebenfalls eine sehr kreative Idee, doch auch hier gab´s ein Hindernis. Die säuberlich zusammengesteckte Girlande quer durchs Zimmer machte einen sehr guten Eindruck, allerdings nur so lange wie man sich nicht direkt unter ihr aufhält. Denn wenn man sich drunter setzt, hat man manchmal das Gefühl, dass sich die ein oder andere Taube über einem erleichtert. Ich gebe zu, dass meine Taschentücher nicht die allerbeste Saugkraft vorzuweisen haben und es deswegen auch schon mal vorkommen kann, dass etwas durchsickert.
Aber schlau wie ich bin, habe ich die Girlande liebevoll an die Wand gehangen. Kleiner Tipp für Zuhause: Macht das nicht. Nach dem Abhängen hatte ich einen feuchten Bogen auf der Tapete. Aber ich hab´s noch gerettet indem ich einfach drei weiter Taschentücher richtig platziert an die Wand gedrückt habe. So´n Smilie im Raum macht schon was her.

Ergänzung Nr.2:
versuch nr. 6: die tashcentücher aneinander nähen, und schon hast du wunderschöne und wärmende decke (hierbei bitte auch den tipp aus meiner anmerkung zu versuch nr. 3 beachten, erst dann ergibt sich eine schöne flauschige decke)
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Hmmm, wie beschreibe ich am besten die Nacht unter der „flauschigen Decke“?
Wie gesagt, die Dinger werden hart. Wer es trotzdem mal erleben will wie es war, der kann gerne heute Abend vor dem Schlafengehen die Zimmertüre aushängen und sich auf den Bauch legen. Es zieht relativ stark an den Seiten und am Fußende, aber sobald man sich dran gewöhnt hat, kann man auch einschlafen. Am nächsten Morgen ist die Freude aber dafür garantiert wenn man feststellt, dass man sich eine Blasenentzündung zugelegt hat. Also heißt es aufstehen und pinkeln gehen. Und da ist es passiert. Die gestern Abend mühevoll zusammengenähte Decke brach beim Aufdecken in der Mitte über.
Aber so schnell habe ich nicht aufgegeben. Ich habe einfach jeweils zwei wasserundurchlässige Taschentücher mit dem Inhalt nach innen zusammen getackert und dann die einzelnen Elemente zu einer neuen Decke zusammengenäht. Als Schlafunterlage verwendet entsteht ein sehr entspannender Wasserbett-Effekt.
Eine Massenproduktion kommt für mich jedoch nicht in Frage. Beim Zusammennähen der Decke habe ich mir so oft in den Finger gestochen, dass ich in den nächsten paar Monaten keine eisenhaltigen Lebensmittel mehr zu mir nehmen brauch.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser natürlich wie ich mit meinen kaputten Fingern diesen Text hinbekommen habe. Die Erklärung ist simpel. Ich habe mir einen Bleistift in den Mund gesteckt und dann wie ein Specht auf der Tastatur rumgepocht. Das ist sicherlich nicht besonders effektiv, aber schließlich habe ich einen Testbericht versprochen. Und was ich verspreche das halte ich auch.

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